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Start-up aus Dresden: Wie aus Plastikmüll neues Spielzeug entsteht

Dass wir ein weltweites Problem mit Plastikmüll haben, wird kaum einer bestreiten. Nicht einmal zehn Prozent davon werden recycelt. Das Dresdner Start-up HolyPoly hat allerdings Ideen, damit sich der Kunststoff-Kreislauf lohnt, und entwickelt maßgeschneiderte Recyclingprogramme. So werden zum Beispiel aus alten Babyflaschen zunächst Spielzeug und in Zukunft vielleicht auch wieder Babyflaschen.

Das Rundum-Paket hat unter anderem Mattel überzeugt. Seit der Gründung des Dresdner Unternehmens vor zwei Jahren gehört der Konzern zu dessen Kunden. In Deutschland kümmert sich HolyPoly um die Rücknahme von kaputtem Mattel-Spielzeug, aktuell lagern beispielsweise zwei Tonnen alte Barbies im Keller des Unternehmens und warten auf ihr Recycling. Aus den daraus gewonnen Rezyklaten, wie man recyceltes Plastik nennt, soll demnächst ein Spielplatz entstehen.

mdr.de