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80 % des weltweiten Spielwarenunternehmen folgen dem Ruf nach mehr Nachhaltigkeit noch nicht

Neues Whitepaper: „Changing the World Toy by Toy“

Trotz des gestiegenen Bewusstseins und der Nachfrage der Verbraucher nach mehr Nachhaltigkeit in der weltweiten Spielwarenindustrie folgen 81 Prozent des Marktes nicht dem Ruf nach mehr Engagement in diesem Bereich.

Ein neues Whitepaper, das zur Unterstützung der Branche in ihren Bemühungen um Nachhaltigkeit erstellt wurde, hat ergeben, dass die Mehrheit der Untenehmen keinerlei oder nur anekdotisches Engagement oder Maßnahmen in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen gezeigt hat.

Das Whitepaper mit dem Titel „Changing the World Toy by Toy“ wurde von der Nachhaltigkeitsberaterin Sonia Sanchez als umfassende Studie über die Nachhaltigkeitsbemühungen der Spielwarenbranche verfasst und basiert auf der Analyse von rund 120 Spielwarenmarken und ihren öffentlichen Nachhaltigkeitsberichten sowie von Medien der Spielwarenbranche, Umfragen bei 15 Unternehmen und einer Reihe von Experteninterviews.

Zu den Ergebnissen des Whitepapers gehört, dass 93 Prozent der befragten Spielwarenunternehmen zwar anerkennen, dass das Management ihrer Auswirkungen auf die Umwelt „sehr wichtig“ oder „entscheidend“ für ihren Erfolg ist, aber nur 13 Prozent eine „umfassende Nachhaltigkeitsstrategie“ aufweisen.

Die Studie ergab, dass sechs Prozent der befragten Unternehmen ein „solides Engagement, aber mangelnde Transparenz“ in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsstrategie an den Tag legen, während erstaunliche 81 Prozent kein oder nur ein anekdotisches Engagement für die Sache zeigen.

Zu den größten Herausforderungen, mit denen viele Unternehmen auf dem Spielzeugmarkt bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen konfrontiert sind, gehören Dinge wie das Fehlen einer soliden Nachhaltigkeitsstrategie und die Knappheit und die Kosten von nachhaltigen Materialien. Das Whitepaper hebt hervor, dass viele Geschäftsmodelle „Überproduktion und Überkonsum fördern“, während viele Unternehmen mit geringen Gewinnspannen arbeiten.

In dem kostenlosen Whitepaper wird jedoch auch hervorgehoben, dass in der Spielwarenbranche immer mehr zweckorientierte Unternehmen entstehen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, zur Lösung bestimmter sozialer und ökologischer Probleme beizutragen.

Sanchez, die seit vielen Jahren in der Kinderausstattungsbranche tätig ist, war maßgeblich an der Vermarktung und Entwicklung neuer Produkte beteiligt, die in Europa entworfen und in Asien hergestellt wurden. In den letzten Jahren hat sich Sanchez der Beratung zugewandt, um Marken dabei zu helfen, die Nachhaltigkeit ihrer Produkte zu verbessern.

toynews-online.biz