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Deutscher Online-Handel lädt Betrüger regelrecht ein

Im internationalen Vergleich wird es Gaunern in Deutschland relativ einfach gemacht, über gephishte PayPal-Konten oder den Rechungskauf im Online-Handel zu betrügen. Das geht aus Recherchen vom autoren(werk) und des ZDF hervor. Demzufolge sei das Missbrauchsrisiko fremder Daten hierzulande über PayPal und Zahlungsdienstleister wie Ratepay, Billpay oder Klarna vergleichweise hoch. Weil beispielsweise PayPal noch keine 2-Faktor-Authentifizierung verpflichtend eingeführt habe, können Betrüger im Darknet erstandene fremde Zugangsdaten einfach für den Online-Einkauf nutzen.

Im Jahr 2019 wurden den polizeilichen Kriminalstatistiken der Bundesländer zufolge über 57.000 Fälle von Bestellbetrug angezeigt, ein Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach Informationen von Heise Onlinesinkt aber auch gleichzeitig die Aufklärungsquote. Aufgrund der großen Masse an Betrugsfällen, kann nur einem Teil der Vorfälle tatsächlich nachgegangen werden, nicht einmal jeder dritte Betrug könne so aufgeklärt werden.

Quelle: onlinehaendler-news.de