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Ebay Kleinanzeigen – neuer Name, große Pläne

Nachdem Ebay seine Sparten-Portale Ebay Kleinanzeigen und Mobile.de im vergangenen Sommer für rund 9 Milliarden US-Dollar an den skandinavischen Marktplatzbetreiber Adevinta verkauft hat, wurden nun kleine Details bekannt, wie es mit Ebay Kleinanzeigen weitergehen soll.

Da das Kleinanzeigen-Portal bei vielen Verbrauchern trotz der Abspaltung noch immer mit dem Online-Marktplatz Ebay in Verbindung gebracht und gar verwechselt wird, soll es eine solche Verwechslung ab spätestens 2024 nicht mehr geben. „Für den Zeitraum von drei Jahren können wir den Markennamen Ebay Kleinanzeigen genauso führen, wie er ist – mit dem Logo und allem, was dazugehört“, wird Paul Heimann von Heise Online zitiert. Er leitet Ebay Kleinanzeigen seit 2019 als Geschäftsführer. Eine anschließende Rundumerneuerung dürfte demnach also anstehen.

Nach eigenen Angaben erreiche Ebay Kleinanzeigen satte 66 Prozent der hiesigen Internetnutzer und könne mehr als 45 Millionen Anzeigen aufweisen, wobei die Nutzer jeden Tag etwa eine Million neue Anzeigen auf das Portal stellen.

Neben privaten Usern sei die große Reichweite von Ebay Kleinanzeigen mittlerweile aber auch für den geschäftlichen Bereich äußerst attraktiv: „Das ist natürlich auch hoch relevant für Leute, die unter anderem Immobilien oder Autos verkaufen. Das gilt auch für Menschen, die Dienstleistungen anbieten, für Handwerker vom Maler bis zum Fliesenleger“, kommentiert Heimann weiter.

Im Sektor privater Gebrauchtwagenkäufe sei Ebay Kleinanzeigen sogar vor der Unternehmensschwester mobile.de sowie AutoScout24 die Nummer 1. Daneben seien Dienstleistungspakete für die professionelle Zielgruppe „inzwischen die wichtigste Einnahmequelle des Kleinanzeigen-Unternehmens“.

Quelle: onlinehaendler-news.de