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EU-Kommission: Safety Gate Report veröffentlicht

Am heutigen 25. April 2022 hat die EU-Kommission den EU Safety Gate Report zu gefährlichen Produkten, die im Jahr 2021 auf dem EU-Markt entdeckt wurden, veröffentlicht. Über das Schnellwarnsystem Safety Gate – ehemals RAPEX – können seit 2003 Informationen über gefährliche Non-Food-Erzeugnisse, die in Europa vom Markt genommen bzw. zurückgerufen wurden, schnell zwischen den Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission ausgetauscht werden. Für das Safety Gate wurde eigens eine Website eingerichtet, auf der Warnmeldungen veröffentlicht werden.

Erfreulich - im Gegensatz zu den vergangenen Jahren waren Spielwaren nicht die Top-Kategorie. Die Pressemitteilung der Europäischen Kommission gibt es hier, den vollständigen Bericht und das „Factsheet“ mit zusätzlichen Angaben pro Mitgliedstaat hier.

Der europäische Dachverband Toy Industries of Europe (TIE) hat dazu eine Reaktion veröffentlicht, in der eine bessere Gesetzgebung gefordert wird, um gegen gefährliche Produkte vorzugehen, die online verkauft werden, und betont, dass Spielzeug von seriösen Herstellern sicher ist.

Die Kommission hat heute auch die Einführung eines neuen E-Surveillance-Tools namens „Web Crawler“ angekündigt. Sinn und Zweck dieses Tools ist es, den nationalen Behörden dabei zu helfen, online zum Verkauf angebotene Produkte zu erkennen, die mit den im Safety Gate aufgeführten Produkten identisch sind. Zudem wurde der nächste Progress Report zum EU Safety Pledge veröffentlicht, der eine Reihe freiwilliger Selbstverpflichtungen von Online-Marktplätzen enthält, um den Verkauf gefährlicher Produkte zu verhindern. Den Report gibt es hier.

Quelle: Deutscher Verband der Spielwarenindustrie (DVSI)