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Europäisches Parlament skizziert Prioritäten für die Circular Economy

In einer Resolution als Reaktion auf den von der Europäischen Kommission im letzten Jahr veröffentlichten Circular Economy Action Plan fordert das Europäische Parlament wie folgt:

  • Produktspezifische Ziele zu Materialeinsatz, ökologischem Fußabdruck und Einsatz von wiederverwertetem Material
  • Register und Kennzeichnungsanforderungen zur Haltbarkeit und Reparierfähigkeit von Produkten
  • Verbot der Vernichtung von nicht verkauften langlebigen Produkten, es sei denn es besteht eine Gefahr für die Sicherheit oder Gesundheit
  • Einsatz eines digitalen Produktpasses und anderer digitaler Werkzeuge, um dem Endverbraucher und der Marktüberwachung weitere Umweltdaten zur Verfügung zu stellen
  • Mögliche Revision des Identifikationssystems für Verpackungsmaterialien (Decision 97/129/EC) zur Erleichterung der getrennten Sammlung
  • Das Setzen allein auf Bio-Kunststoffe und biologisch abbaubare Kunststoffe kann nicht die Lösung aller Bedenken in Bezug auf Kunststoffe sein
  • Eine Kombination von Regel und Freiwilligkeit zur Reduzierung von Verpackungsmüll und Erhöhung der Recyclingfähigkeit

Obwohl die Resolution nicht bindend ist, werde sie nach Einschätzung des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie (DVSI) Einfluss auf die zukünftigen Gesetzesvorschläge der Europäischen Kommission haben.

Quelle: DVSI