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Faber-Castell treibt Transformation voran

Vorstand und Geschäftsführung von Faber-Castell haben den Transformationsprozess „Think Future“ gestartet, der von Familie und Aufsichtsrat vollumfänglich unterstützt werde. Mit diesem Projekt sollen Konsumenten- und Kundenbedürfnisse sowie Nachhaltigkeits- und Kreativitätsthemen einen noch stärkeren Fokus in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens einnehmen.

Globale Digitalisierungsprojekte sowie die Steigerung der Fertigungsproduktivität sind neben Prozess- und Strukturverbesserungen sowie Kosteneinsparungen ebenfalls Teil des Veränderungsprozesses. „Durch den Start dieser inhaltlichen und organisatorischen Transformation erwarten wir uns eine noch erfolgreichere Marktdurchdringung“, so Stefan Leitz, Vorstandsvorsitzender der Faber-Castell Gruppe. Das Unternehmen reagiere mit diesem Programm auf den strukturellen Wandel der Handelslandschaft und das veränderte Konsumentenverhalten sowie auf die wirtschaftliche Entwicklung, die durch monatelange Lockdowns im Bildungssektor und im Einzelhandel in Teilen Lateinamerikas, Asiens und Europas eingetreten ist.

Mit der Reorganisation des Unternehmens am Stammsitz ist auch ein Abbau von rund 110 Stellen im Bereich der angestellten und gewerblichen Mitarbeitenden verbunden. „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Sie ist jedoch betriebswirtschaftlich notwendig. Unser Ziel ist es jetzt, zeitnah und gemeinsam mit dem Betriebsrat eine für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen faire und gute Lösung zu finden, die auch unserer Verantwortung für das Gesamtunternehmen gerecht wird. Ich bin überzeugt davon, dass uns das gemeinsam auch gelingen wird“, so Leitz. Betroffen ist neben der Faber-Castell AG und der A.W. Faber-Castell Vertrieb GmbH (Schreiben und Zeichnen) auch die Cosmetics GmbH.

„Mit Think Future beginnen wir gemeinsam und konsequent einen nachhaltigen Veränderungsprozess. Die neuen Strukturen bringen uns noch näher an die Märkte, machen uns schneller und agiler und schaffen gleichzeitig die Grundlagen für eine neue Innovationskultur“, sagt Leitz. „So werden wir langfristig das gesamte Potenzial unseres Unternehmens noch besser nutzen und den Herausforderungen des Marktes aktiv entgegentreten können.“