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Fünf Tipps, wie sich kurzfristig eine Online-Terminvereinbarung im Handel realisieren lässt

Gestern sind in den meisten deutschen Bundesländern die Coronabedingten, verschärften Zugangsbeschränkungen für den stationären Handel in Kraft getreten.

Wie Händler im anstehenden Weihnachtsgeschäft mit der pragmatischen Lösung einer Online-Termin-Vergabe Kunden optimal beraten und gleichzeitig die Frequenz im Laden entzerren können, verrät BabyOne, Fachmarktkette für Baby- und Kleinkindbedarf mit insgesamt 104
Filialen in der DACH-Region.

Viele Einzelhändler gehen mit bangen Erwartungen in die anstehende Adventszeit. Nicht nur, dass laut einer aktuellen Trend-Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) mit deutlich weniger Kunden und damit sinkenden Umsätzen gerechnet wird. Auch die neuen, von der Quadratmeterzahl des Ladenlokals abhängigen Zugangsbeschränkungen bereiten vielen Händlern Sorgen. Denn sind schon einmal Kunden in Sicht, will man diese nicht auch noch vor dem Geschäft warten lassen.

Um der aktuellen Situation gerecht zu werden und das Einkaufen sicherer für Kunden und Mitarbeiter zu machen, hat BabyOne eine Online-Terminvereinbarung für ihre Fachmärkte eingeführt. Über ein zentral im Online-Shop erreichbares Online-Terminvergabe-Tool erhalten Kunden die Möglichkeit, persönliche Beratungstermine direkt im nächstgelegenen Geschäft vor Ort zu buchen. Der Vorteil: Kunden erhalten die volle Aufmerksamkeit des Beraters und der Händler kann die Anzahl der Kunden im Laden leichter steuern.

Jan Weischer, Geschäftsführer bei BabyOne bestätigt: „Die neuen Zugangsbeschränkungen stellen für viele Händler eine Herausforderung dar. Die Möglichkeit, die Besucherströme im Laden zusätzlich über ein Online-Tool zu steuern, ist daher ein wichtiger Baustein, der gleich mehrere Vorteile für unsere Kunden und uns als Händler liefert: Zum einen können wir die Gesundheit unserer Kunden und die unserer Mitarbeiter besser schützen. Zum anderen unterstützen wir unsere Franchisenehmer in den Märkten und bringen die Verknüpfung von Online- und Offline-Welt voran. Aus Kundensicht bieten wir zudem einen hervorragenden Beratungsservice und wir freuen uns über durchweg sehr positives Feedback.“

Handelsunternehmer Jan Weischer gibt anderen Händlern fünf Tipps, wie sie kurzfristig ein OnlineBuchungstool umsetzen können:

1. Mit niedriger Komplexität anfangen – Improvisation ist erlaubt!

Einfach Anfangen! Analog zum Agilitäts-Credo, dass Projekte mit einer 80prozentigen Reife umzusetzen sind, sollten Händler bei der Umsetzung eines Online-Buchung-Services schrittweise vorgehen. High-end Ausbaustufen wie etwa die Verknüpfung mit dem Kassensystem um
Kennzahlen wie Conversion, Warenkörbe etc. zu messen, sollten Händler auf später verschieben, um das Projekt nicht gleich zu Anfang zu komplex zu machen. Im Laden darf dann zum Beispiel auch improvisiert werden: Anstatt aufwändig gestalteter Werbetafeln können Beratungstermine im Laden auch handschriftlich auf ein Whiteboard geschrieben werden – wahrscheinlich erwecken sie dadurch sogar mehr Aufmerksamkeit.

2. Drittanbieter einbinden, auf Standards setzten!

Termin-Vereinbarungs-Tools gibt es von zahlreichen Drittanbietern und sind keine Raketenwissenschaft. BabyOne nutzt zudem Standardschnittstellen um die gebuchten Termine in die digitalen Kalender der jeweiligen Fachmärkte und Kunden zu spiegeln. Auch die Einbindung des direkten Buchungs-Links in Google hat Vorteile: Bei der Google-Suche nach dem lokalen Fachmarkt sehen Kunden direkt den Link zur Terminvereinbarung im rechten Bereich der GoogleSuche.

3. Social Media als Werbekanal nutzen – eingebunden in hochwertigen Content!

Was nützt der beste Service, wenn niemand davon weiß? Deswegen ist der Erfolg eines OnlineBuchungs-Tools direkt von der Frequenz der Werbeaktionen abhängig. Besonders gut eignen sich hier Social-Media-Kanäle. BabyOne verknüpft Informationen zum Buchungstool mit hochwertigem Content wie zum Beispiel einer Baby-Trageberatung. So kann die dargestellte Beratungskompetenz im Netz direkt zu einem Besuch im Laden und anschließendem Kauf führen.

4. Stationäres Personal schulen – mit Webinaren geht’s schnell und kostengünstig!

Das stationäre Team für das Projekt zu begeistern und alle technischen Fragen auszuräumen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Um Schulungen für alle zugänglich und interaktiv zu gestalten, bieten sich Webinare an. Dort können Fragen gestellt und gleich beantwortet werden. Unterlagen können zudem digital bereitgestellt werden und verursachen damit kaum Kosten.

5. Beratung im Laden vorbereiten – Zubehör direkt bereitlegen!

Um das Potenzial der vereinbarten Beratungstermine voll auszuschöpfen, sollten sich Berater auf der Fläche auf die Beratungsgespräche vorbereiten – idealerweise indem der Kunde bei der Terminvorgabe bereits angeben kann, wofür er sich interessiert. Auf diese Weise kann BabyOne zur Kinderwagen-Beratung den wärmenden Fußsack gleich bereitstellen. Der Kunde erhält eine individuelle und auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Beratung, der Händler kann sich über gestiegene Warenkorbwerte freuen.