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PayPal schafft Säumnisgebühren für „Buy Now, Pay Later“-Zahlungen ab

PayPal wird künftig keine Säumnisgebühren mehr für ausbleibende „Buy Now, Pay Later“-Zahlungen erheben. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sollen die Gebühren für verspätete Zahlungen in den Produkten „Pay in 4“ in den USA, „Pay in 3“ im Vereinigten Königreich und „Pay in 4X“ in Frankreich abgeschafft werden. In Deutschland und Österreich erhebt PayPal bereits keine Säumnisgebühren.

Mit diesem Schritt wolle der Zahlungsdienstleister seine Bemühungen stärken, das kundenfokussierteste Ratenzahlungssystem weltweit zu bieten und auf die Bedürfnisse von Händlern und Kunden gleichermaßen einzugehen. Dabei beruft sich PayPal auf eine Studie, nach der sich 33 Prozent der Kunden für eine Ratenzahlung entscheiden, wenn es keine Säumnisgebühren gibt. Zudem sei die „Buy Now, Pay Later“-Zahlung besonders bei jüngeren Kunden beliebt.

Mit der „Buy Now, Pay Later“-Option bietet PayPal Kunden die Möglichkeit, Einkäufe in Raten oder auch – ähnlich wie beim Rechnungskauf – nach einem bestimmten Zeitraum zu bezahlen. Der Händler enthält dagegen direkt den gesamten Geldbetrag beim Kauf von PayPal. Der Zahlungsdienstleister übernimmt damit das Ausfallrisiko. PayPal zufolge soll sich diese Zahlungsoption für die Händler lohnen: Kunden, die auf Raten einkaufen, kaufen demnach häufiger mehrfach und zu höheren Warenkorbwerten ein.

Quelle: onlinehaendler-news.de