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Saarland plant Werbeverbot für Non-Food-Artikel

Das Saarland will im Corona-Lockdown ein Werbeverbot für Non-Food-Produkte einführen. Das Werbeverbot soll für alle Händler gelten, die während des Lockdowns weiterhin öffnen dürfen, berichtet der Spiegel.

Damit sind also vor allem Supermärkte und Discounter, die ein Mischsortiment anbieten, betroffen. Warenhäuser, die trotzdem für Produkte werben, die nicht dem täglichen Bedarf oder der Grundversorgung dienen, sollen mit einem Bußgeld zwischen 1.000 und 10.000 Euro belegt werden.

Das Verbot soll am Dienstag im Ministerrat beschlossen werden. Im Januar hatten Vertreter großer SB-Warenhäuser zugesagt, eigenverantwortlich auf Werbung für die betreffenden Produkte zu verzichten. Diese freiwillige Selbstverpflichtung habe aber nicht bei allen zu einem Umdenken geführt, monierte Saarlands Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.

Quelle: onlinehaendler-news.de