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SAZ: Klare Position gegen Rassismus und für Toleranz

In der letzten Zeit gab es laut Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) gegenüber Spieleautorinnen und – autoren den Vorwurf rassistischer beziehungsweise diskriminierender Äußerungen. Die SAZ möchte unterstreichen, „dass sich die Spiele-Autoren-Zunft schon seit ihrer Gründung gegen jegliche Diskriminierung und für eine Kultur der Toleranz einsetzt.,“ heißt es.

Der Vorstand der Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) habe daher 2018 auch die Initiative deutscher Spielejournalisten „Spielend für Toleranz - Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ unterstützt und damit klar gegen solche Tendenzen Stellung bezogen.

Eines der Hauptziele der SAZ sei seit ihren Anfängen, die Anerkennung von Spieleautorinnen und -autoren zu verbessern. „Hier sind wir ein gutes Stück vorangekommen und sehen uns nun auch in der Verantwortung – im Rahmen unserer Möglichkeiten –, gesellschaftlich Stellung zu beziehen und für mehr Achtsamkeit, zum Beispiel bei sozialen und historischen Themen, zu sensibilisieren.,“ sagt Hans-Peter Stoll, Geschäftsführer der SAZ.

Die SAZ habe deshalb beschlossen, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen. Diese wird beauftragt, in den kommenden Monaten einen ersten Entwurf eines „Codex für Respekt und Verantwortung“ zu erarbeiten. Dieser Codex soll in der Spielebranche – nicht nur bei Spieleautorinnen und -autoren – ein größeres Bewusstsein für Toleranz, Rassismus in allen Formen, Gleichberechtigung sowie für den sensiblen Umgang mit historischen und kulturellen Themen schaffen.