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Verluste der MediaSaturn-Mutter Ceconomy steigen deutlich

Obwohl die Filialen der Elektrohandelsketten MediaMarkt und Saturn längst wieder geöffnet sind, lastet die Coronakrise noch immer schwer auf dem Mutterkonzern Ceconomy und schlägt sich auf die aktuellen Bilanzen nieder: Konkret drücken dabei vor allem die zurückliegenden, vorübergehenden Marktschließungen im Heimatmarkt Deutschland, aber auch der Wegfall der Kurzarbeit auf die Zahlen des dritten Quartals 2021, die nun vorgelegt wurden.

Beim Umsatz sah es gar nicht so schlecht aus: Dieser stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 7,3 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Bereinigt man den Wert um Währungseffekte und Portfolioveränderungen, steigt dieser sogar auf 8,0 Prozent. Nach Angaben von Heise Online beruhte der Umsatzzuwachs auf einer besseren Entwicklung der Geschäfte in Märkten wie Italien, Spanien oder auch der Türkei. Allerdings muss an dieser Stelle auch die niedrige Vergleichsbasis aus dem letzten Jahr bedacht werden, die durch europaweite Lockdowns zustande kam. Im Online-Sektor wurde im dritten Quartal ein Plus von 3,3 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro verzeichnet, wobei die Verluste durch die stationären Schließungen nicht abgepuffert werden konnten.

Operativ sei das Unternehmen allerdings noch weiter in die Verlustzone gerutscht: Das bereinigte Ebit legt einen Fehlbetrag von rund 93 Millionen Euro offen. Im Vorjahreszeitraum waren es hingegen nur 45 Millionen Euro an operativen Verlusten.

Quelle: onlinehaendler-news.de